Alter: 13+
(7. - 11. Klasse)

Dauer: Insg. 90 Min.
45 Minuten Vorstellung
+ 45 Minuten theaterpädagogisches Nachgespräch

Theaterpädagogik:
Florence Herrmann

Preis für das Gesamtpaket:
7€ pro Schüler
(Bei einer Klassengröße von mindestens 22 SchülerInnen)

Das Stück kommt an Ihrem Wunschtermin im Klassenzimmer zur Aufführung. Es lebt von dem authentischen Rahmen, den Raum, den die Schüler als ihren eigenen ansehen.

Informationen/

Okay, bringen wir es hinter uns. Ich gebe euch fünf Minuten. Fünf von fünfundvierzig, da könnt ihr nicht sagen, ich wäre nicht großzügig. Fünf Minuten, in denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt.“

Ein neuer Mitschüler steht vor der Klasse. Bisher war er immer der Loser und das Mobbing-Opfer, doch heute will er den Spieß umdrehen: er provoziert die Schüler und versucht die Klassengemeinschaft aufzubrechen. Der Monolog greift in die Gruppendynamik der Klasse ein. Mitleid, Aggression, die Angst vor dem Fremden. Die Schüler müssen sich zu dem Neuen verhalten und werden mit sich selbst konfrontiert, eine ganze Schulstunde lang. Damit wird verhandelbar, was allgegenwärtig ist, aber im Schulalltag niemand

anzusprechen wagt.

Mit „Erste Stunde“ hat Jörg Menke-Peitzmeyer ein starkes Stück zum allgegenwärtigen Schulthema Mobbing geschrieben. Ohne erhobenen Zeigefinger und mit einer guten Portion Humor gelingt es, die Schüler in

ihrem Umfeld, dem Klassenzimmer, direkt und zupackend anzusprechen. Der zwanzigjährige Schauspielschüler Marcus Westhoff spielt die Rolle des Mobbingopfers überzeugend authentisch.

 „Erste Stunde“ erhielt den Autorenförderpreis 2006 der Landestheater.

 Rechte: Theaterverlag Hoffmann-Paul * Berlin

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