Regie: Diana Zöller

Mit: Camilla Kallfaß, Benjamin Wendel und Sven Djurovic.

Illusionen einer Ehe, die bittersüße Komödie aus Paris steuert zu diesem ewig jungen Thema eine freche Variante bei: Jeanne und Maxime sind nicht mehr ganz frisch verheiratet und ihre Ehe hat etwas Abgeklärtes bekommen, aber eigentlich sind beide glücklich: Doch dann lockt die Neugierde.

Eines Morgens fordert Jeanne eine Bestandsaufnahme: „Du gestehst mir deine Seitensprünge, dann gestehe ich dir meine… Wie viele genau waren es?“ Eine heikle Frage, die den trauten, aber unendlich eifersüchtigen Ehemann nicht nur in Verlegenheit, sondern auch in außerordentliche Rage versetzt. Die Retourkutsche folgt umgehend. Als dann sein langjährige Freund Claude dieses delikate Szenario betritt, beginnt ein Versteckspiel, bei dem Wahrheit und Unwahrheit sich im amourösen Dreieck belauern. Was dann kommt ist ein Triathlon aus kleinen giftigen Rachepfeilen, falsch gelegten Fährten und hinterlistig gestreuten Andeutungen – ein Wettkampf den Frauen beherrschen, bei dem Männer nur verlieren können.

Hat Oscar Wilde vielleicht recht, dass zu einer glücklichen Ehe meist mehr als zwei Personen gehören?

Eric Assous, der französische Theaterautor weiß wie kaum ein anderer, Spannung und Humor theatralisch zu verschmelzen und das Publikum mit seinen verbalen Gefechten zu amüsieren. Unter der Regie von Diana Zöller spielen Camilla Kallfaß, Benjamin Wendel und Sven Djurovic.

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