Von Edzard Schoppmann
Regie: Maxime Pacaud
In deutscher und französischer Sprache

Uraufführung 14. November 2015!
„Petit Prinz“ erzählt von einem Kind, das in den Wirren eines Krieges aufwächst, das Kind zweier Eltern, die aus verfeindeten Nationen stammen. Siebzig Jahre nach Ende des Krieges begegnet das Kind, inzwischen ein alter Mann geworden, dem Petit Prinz, dem Kind, das der alte Mann einst war. Aus dieser Begegnung entwickelt sich ein Spiel zwischen Alt und Jung, zwischen Heute und Früher, ein Geflecht aus Erinnerungen, manchmal fröhlich, manchmal traurig. Das Projekt bringt Kindern auf poetische Weise die Welt einesheute 75/80-Jährigen näher, der im ähnlichen Alter wie die zuschauenden Kinder einen Krieg erlebt hat.
Die Theaterproduktion konzentriert sich auf das fiktive Einzelschicksal einer Familie und rückt die emotionalen Folgen eines Krieges in den Fokus. Während sich das Stück ohne klaren zeitlichen Bezugsrahmen auf poetische Weise mit der Thematik auseinandersetzt, soll das Bühnenbild real-historische Kriegsgeschichten aus der Region widerspiegeln. Der Spielort wird in ein teilweise zerstörtes Archiv verwandelt, das Spuren des Zweiten eltkrieges birgt. Bühne, Ausstellungs- und Zuschauerraum werden am Vorstellungstag eins. Die „Ausstellungsobjekte“ werden in vorangehenden Projekten von SchülerInnen zusammengetragen und/oder erstellt.

Petit Prinz wird besonders gefördert durch

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