nach Alain-Xavier Wurst
Regie: Edzard Schoppmann
Mit Maxime Pacaud, Diana Zöller und Juliane Hollerbach

«Die deutsche Frau ist wunderbar. Sie könnte perfekt sein. Wenn sie nur wüsste, wie man flirtet.»
Alain-Xavier Wurst spricht aus Erfahrung. Seit sieben Jahren lebt und liebt der Franzose nun schon in Deutschland, wo für das Spiel des Flirtens offenbar ganz andere Regeln gelten als jenseits des Rheins. Als er von Paris ins kühle Hamburg zog, erlitt er einen Kulturschock: Seinen Humor finden die deutschen Demoiselles anzüglich, Komplimente gleiten an ihnen ab, und will er eine gar auf die Wange küssen, guckt sie ihn an, als sei er ein Lustmolch. In Zur Sache, Chérie erforscht der Journalist das rätselhafte Flirtverhalten der Deutschen – und schildert mit viel Charme, was aus seiner Sicht daran dringend zu ändern ist.
BAAL novo – Theater über Grenzen bringt das charmante Buch erstmals auf die Bühne. Der Straßburger Schauspieler Maxime Pacaud, selbst Grenzgänger zwischen Deutschland und Frankreich, gibt den in Deutschland gestrandeten flirtwilligen Franzosen und beschreibt mit faszinierender Beobachtungsgabe und geistreichem Humor seine Erfahrungen mit den deutschen Frauen. Die gelungene Mischung aus charmanter Anklage und Selbstironie bringen die Zuschauer durchgehend zum schmunzeln. Diana Zöller und Juliane Hollerbach geben Steffi und Sophie, seine Freundinnen und Privat-Coachs. Die zwei hübschen Frauen bringen ihm die weibliche deutsche Sicht näher.

Zur-Sache-Cherie