Themenabend 100 Jahre Frauenwahlrecht, Donnerstag 7. November 2019

Junge Frauen in Europa wachsen mit dem Selbstverständnis auf, dass Frauen zu Schule gehen, einen Beruf erlernen, Geld verdienen, wählen gehen, ein Bankkonto besitzen und auch Männer Kinderwägen schieben. Ihnen stehen theoretisch alle Türen offen! Fühlt sich die junge Generation ihren männlichen Kollegen gegenüber gleichgestellt? Welche Erfahrungen machen sie in Schule, Ausbildung oder Studium und wo sehen sie sich in 10 Jahren?

In einer Workshopreihe der Gleichstellungsbeauftragten des Ortenaukreises in Kooperation mit BAAL, haben sich junge Frauen aus der Ortenau mit ihren eigenen Zukunftsvorstellungen, der Rolle der Frau in unserer Gesellschaft und der Geschichte des Frauenwahlrechts auseinander gesetzt. Inspiriert durch ihre Erfahrungen hat Jennifer Rottstegge das Theaterstück Maschenwerk.com geschrieben, das im Rahmen des Themenabend von Ortenauer Schülerinnen auf die Bühne gebracht wird.

In der anschließenden Diskussion stellen sich Bürgermeisterin Sonja Schuchter, Hochschulprofessorin Prof. Sabine Burg de Sousa Ferreira, Nina Hellfritz-Lange, Vertriebsleiterin der Firma Aliseo, und Buchautorin Stephanie Kovacs bezugnehmend auf das Theaterstück die Frage : „100 Jahre Frauenwahlrecht – wo stehen wir heute in Punkto Gleichstellung?“ und teilen Ihre Lebenserfahrungen mit den jungen Spielerinnen und dem Publikum. Pascale Simon-Studer, Gleichstellungsbeauftragte des Ortenaukreises, und Jennifer Rottstegge, Leiterin Junges Theater Baden Alsace und Autorin des Stückes, führen durch den Abend.

Dieses Projekt wird durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

Stücke / Veranstaltungen

« Rìwwer ùn Nìwwer, de Rhin ìsch ke Grenz », ein elsäsischer Abend im Theater BAAL

Sonntag, 10. November ab 18 Uhr - FREIER EINTRITT / VORANMELDUNG ERWÜNSCHT

BAAL & OLCA präsentieren einen elsässischen Abend mit besonderen Gästen aus Theater, Literatur und Musik.

Programm:

- Ab 18h ***D‘FÀMELI STRUMPFMANN - DAS BUCH ZUM STÜCK***
Publikumsgespräch über das Elsass der Nachkriegszeit, über die elsässische Sprache und die aktuelle regionale Identität des Elsass.
Um den Autor Pierre Kretz debatieren unter der Moderation von Kai Littmann, Journalist, der franz. Journalist und Historiker, Jacques Fortier, der Verleger aus St-Louis, Louis Perrin, OLCA-Präsident, Justin Vogel, OLCA-Direktorin Isabelle Schoepfer und der Intendant des Theater BAAL und Regisseur des Stückes Edzard Schoppmann.

- OLCA UND BAAL: Unterzeichnung der grenzüberschreitenden Kooperation zwischen dem elsässischen Sprochàmt OLCA und Theater Eurodistrict Baden Alsace

- #HIGHLIGHT# Im Anschluss gegen 19.30 Uhr: LIVE-KONZERT DER CHANSONIERE LÉOPOLDINE HH (Dauer: ca. 40 Min.)

Stücke / Veranstaltungen

Über das Spròchamt OLCA

Das Amt für Sprache und Kultur im Elsass (OLCA - Elsassisches Sprochàmt) setzt sich für eine stärkere Präsenz der elsässischen Sprache in allen Bereichen des Lebens ein und unterstützt Initiativen von Vereinen, Gebietskörperschaften, Verwaltungen und Unternehmen. Das OLCA ist ebenfalls Informations- und Dokumentationszentrum für die regionale Sprache und Kultur. Seine Aufgabe besteht darin, die durch den Elsässischen Regionalrat und die Generalräte des Ober- und Unterelsass initiierte Sprachpolitik zu begleiten.

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Ausstellung

Eröffnung der Ausstellung mit Zeichnungen von Rainer Ehrt und Texten von Manfred Hammes.
Musikalische Begleitung: Clémence Léh.

Do 03.10.2019 18:00 EFAR

Raffinement, Stil, Leichtigkeit, Wandelbarkeit und Reichtum der französischen Kultur, beeinflussten viele deutsche Kreative und Intellektuelle. Umgekehrt haben Heinrich Mann, Nietzsche oder der Bühnen-Revolutionär Wagner in der französischen Kultur unübersehbare Spuren hinterlassen. Rainer Ehrt zeichnet Begegnungen zwischen deutschen und französischen Literaten, Malern, Komponisten und Politikern. In seinen humorvollen Illustrationen und den Texten von Manfred Hammes, erfahren die Besucher warum ein kleiner französischer Hund in den Hut von Richard Wagner pinkelt und wie es kommt, dass Heinrich Mann dem französischen König Henry IV. eine Gauloises anbietet.

Ausstellungsdauer: 3.10.2019 - 10.01.2020

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